Der Frühling neigt sich dem Ende zu und der warme Sommer hält Einzug. Jetzt kommt die Zeit sich nochmal den Garten und seine Sträucher genauer anzuschauen. Wenn die ersten Sträucher und Bäume verblüht sind, müssen sie zurückgeschnitten werden, um im nächsten Jahr wieder üppige Blütenstände hervorzubringen. Jedoch sollte nich einfach alles wahllos abgeschnitten werden! Nicht jeder Baum darf jetzt heruntergschnitten werden. Welche Ziersträucher einen Rückschnitt erlauben:

Zum Beispiel sind Mandelbäumchen, Kornelkirsche und Brautspiere für einen Rückschnitt direkt nach der Blüte geeignet und zeigen im Folgejahr ihre volle Pracht. Wichtig ist, dass das Mandelbäumchen radikal bis zum Stamm herunter geschnitten wird. Passiert das nicht erfolgt auch keine Blütenpracht im nächsten Jahr. Bekanntestes Beispiel für den Rückschnitt nach der Blüte ist die „Forsythie“, da sie nach dem Schnitt im Laufe des Jahres viel neues bildet und im Folgejahr dann blühfähiges Holz zeigt.

Eine Ausnahme bildet die Frühlingsflieder.

Die Frühlingsflieder gehört auch zur Gruppe der Gehölze die am vorjährigen Holz blühen. Jedoch muss diese nicht geschnitten werden, wenn sie ausreichend Platz hat um sich zu entfalten. Auch ein echter Mandelbaum darf auf keinen Fall geschnitten werden, sonst gehen die befruchteten Blüten verloren. Die Mandeln bleiben dann aus.

Ab Ende April verwandelt die Brautspiere den Garten in einen weißen Traum. Sollte der Strauch bis Mitte Mai noch nicht blühen, handelt es sich um einen Sommerblüher wie etwa die rote Sommerspiere. Im Gegensatz zum Frühjahrsblüher zeigen sich die Sommerblüher in zahlreichen Farben. Der Sommerblüher bildet einen pflegeleichten Sichtschutz in rot und weiß.

Was den Standort angeht ist er nicht sehr wählerisch. Er fühlt sich sowohl in der Sonne als auch im Schatten wohl und wächst von Natur aus formschön und kompakt. Wer diesen Sichtschutz im Frühjahr zurückschneidet, so bleibt er klein und blüht trotzdem fröhlich vor sich hin.

Ein weiterer Kanditat für den Rückschnitt ist die Staude.

Polsterstauden wie Gänsekrässe oder Seifen- oder Steinkraut werden nach der Blüte geteilt und auf eine Hand breit gekürzt.

Zwiebelgewächse wie Narzissen und Tulpen werden nicht geschnitten, da in den Blättern noch viel Kraft steckt und erst langsam in die Knollen zurückzieht.

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